Die Mitglieder der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste stellen sich in einer Ringveranstaltung vor, die in der Regel am letzten Dienstag der ungeraden Monate um 18.30 Uhr im Adalbert-Stifter-Saal des Kulturforums im Sudetendeutschen Haus (Hochstraße 8, München-Au) stattfindet.
 
Das Hauptereignis ist die im Herbst jeden Jahres stattfindende Festveranstaltung, umrahmt von den Klassensitzungen und der Plenarversammlung der Mitglieder und des Kuratoriums der Akademie.

Bei geeigneten Veranstaltungen wirkt die Akademie mit nahe stehenden Organisationen zusammen.

Veranstaltungskalender

Die Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im Kulturforum Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8, München-Au, statt. Soweit es sich um öffentliche Veranstaltungen handelt, ist der Eintritt frei.
Über viele der Veranstaltungen wird in der Sudetendeutschen Zeitung berichtet. Ein Link zu dem Bericht findet sich unter Retrospektive bei der jeweiligen Veranstaltung.

Programmänderungen vorbehalten

 
  Dienstag, 28. März 2017, 18.30 Uhr  
R i n g v e r a n s t a l t u n g
Susanna Frank - Liederrecital
„WEICH KüSST DIE ZWEIGE DER WEISSE MOND“ ‒
Deutsche Lieder tschechischer Komponisten
Susanna Frank (Mezzosopran) singt - begleitet von Hedayet Jonas Djeddikar (Klavier) - Lieder, komponiert von Vítìzslav Novák, Josef B. Foerster und Antonín Dvoøák.

Die Mezzosopranistin Susanna Frank, geboren in Würzburg, ist eine international gefragte Konzertsängerin und errang mehrere Auszeichnungen, darunter den 1. Preis des IX. Brahms-Wettbewerbs in Österreich. Sie schloss zunächst ein Pharmaziestudium ab. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie bei Melinda Paulsen, Ulf Bästlein, Stewart Emerson und Thomas Heyer. Meisterkurse unter anderem bei Charles Spencer, Nathalie Stutzmann, Brigitte Fassbaender und Dietrich Fischer-Dieskau vertieften ihr Studium.
Konzertverpflichtungen führten sie unter anderem nach Österreich, Italien, Polen, Frankreich und Russland; ebenso wurde sie für Opernproduktionen engagiert, zuletzt an der Oper Dortmund für das zeitgenössische Stück „Anna Nicole“ von Anthony Turnage. Die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste berief sie 2006 zum ordentlichen Mitglied der Klasse der Künste und Kunstwissenschaften.

Der Pianist Hedayet Jonas Djeddikar, geboren in Basel, konzertiert bei Konzertreihen und Festivals wie der styriarte Graz, dem Eppaner Liedsommer und dem Yehudi Menuhin-Festival in Gstaad. Neben der Repertoirepflege gilt sein besonderes Interesse der Entdeckung selten gespielter Werke. Seine Ausbildung erhielt er bei der Bonner Pianistin Rose Marie Zartner (Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste), die ihn intensiv förderte, außerdem an den Musikhochschulen Frankfurt und Karlsruhe sowie in zahlreichen Meisterkursen, unter anderem bei Charles Spencer, Wolfram Rieger und Helmut Deutsch.
Rundfunkaufnahmen entstanden für den SWR, den BR, SR2 und den ORF. Eine Gesamtaufnahme der Lieder Clara Schumanns erschien für Naxos, bei OehmsClassics wurde eine CD mit Brahmsliedern veröffentlicht. Er arbeitet regelmäßig als offizieller Begleiter des ARD-Musikwettbewerbs und des Johannes Brahms-Wettbewerbs. Als Kursdozent wirkt er in Europa und Asien. Er unterrichtet an den Musikhochschulen in Frankfurt und Düsseldorf.

Der Musikpädagoge Vítìzslav Novák (* 5. Dezember 1870 Kamnitz an der Linde, † 18. Juli 1949 Skutsch) studierte Rechtswissenschaften an der tschechischen Karls-Universität Prag und erhielt gleichzeitig 1891 bis 1896 eine musikalische Ausbildung am Prager Konservatorium als Schüler von Josef Jiránek (1855–1940), Karel Stecker und Antonín Dvoøák, wurde dort 1909 bis 1939 Professor für Kompositionslehre und war 1920 bis 1922 und 1927/1928 dessen Rektor.
Josef Bohuslav Foerster(* 30. Dezember 1859 Prag, † 29. Mai 1951 Nový Vestec bei Prag) studierte als Sohn des Komponi­sten Josef Foerster am Prager Konservatorium. Er übersiedelte mit seiner Frau, der Opernsängerin Bertha Lauterer, nach Hamburg, wo er als Kritiker und seit 1901 als Lehrer am Konservatorium wirkte. Dort lernte er Gustav Mahler kennen, mit dem ihn bald eine enge Freundschaft verband. Später war er Professor für Komposition am Prager Konservatorium. Von 1931 bis 1939 war er Leiter der Tschechischen Akademie. 1946 wurde er zum Nationalkünstler ernannt.
Novák und Foerster sind Vertreter einer feinsinnigen Stimmungskunst mit Neigung zu üppiger Klangentfaltung.
Die deutschen Texte stammen von Richard Dehmel (1863–1923), Hermann Lingg (1820 –1905) u. a.
Antonín Leopold Dvoøák (* 8. September 1841 Mühlhausen, † 1. Mai 1904 Prag). Johannes Brahms verhalf ihm 1877 zu seinem endgültigen Durchbruch als Komponist, indem er sich bei seinem Verleger Fritz Simrock (1838–1901) für die Veröffentlichung der Klänge aus Mähren, einer Sammlung von Duetten, einsetzte. Gleichzeitig war dies der Beginn einer lebenslangen Freundschaft zwischen den beiden Komponisten. Im September 1892 trat Dvoøák eine Stelle als Direktor des National Conservatory of Music in New York an. 1895 kehrte er nach Prag zurück und nahm eine Stelle am dortigen Konservatorium an.
Auf dem Programm stehen seine Zigeunerlieder in tschechischer Sprache.
in Zusammenarbeit mit dem Sudetendeutschen Musikinstitut Regensburg (Träger Bezirk Oberpfalz) und dem Tschechischen Zentrum München.
 
 
  Dienstag, 30. Mai 2017, 18.30 Uhr  
R i n g v e r a n s t a l t u n g
Professor Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Gerhard Heimerl, der Egerländer Vater von Stuttgart 21:
Die Eisenbahn-Neubaustrecke Stuttgart - Ulm mit Stuttgart 21 im europäischen Hochgeschwindigkeitsnetz - Planungsanstoß und Projektentwicklung
Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Gerhard Heimerl wurde am 16. Oktober 1933 in Neudorf bei Marienbad geboren. Nach dem Abitur in Kronach/Oberfranken 1953 studierte er Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule München, wo er 1958 das Diplom ablegte. Anschließend trat er in den Dienst der Deutschen Bundesbahn und schloss die Referendarzeit 1961 mit der großen Staatsprüfung im Eisenbahn- und Straßenbau ab. Danach wechselte er als Assistent von Professor Walther Lambert (1908-1987) an die Technische Hochschule Stuttgart, wo er 1964 mit der Dissertation „Auswirkungen von Raffinerien in bisher raffineriefernen Gebieten auf die Verkehrsstruktur und Einsatzmöglichkeiten von Produktenleitungen“ zum Dr.-Ing. promoviert wurde. Von 1964 bis 1973 übte er verschiedene Tätigkeiten bei der Deutschen Bundesbahn (DB) im Bereich der Direktionen Stuttgart, Augsburg und Nürnberg, in der Zentrale der DB in Frankfurt (M) sowie im Bundesverkehrsministerium in Bonn aus. 1973 wurde er zum Ordinarius für Eisenbahn- und Verkehrswesen und Direktor des Verkehrswissenschaftlichen Instituts an der Universität Stuttgart berufen, wo er 2001 emeritiert wurde. Er war Dekan der Fakultät Bauingenieur- und Vermessungswesen im akademischen Jahr 1979/80, Prorektor der Universität Stuttgart 1980 bis 1986, Mitglied des Akademischen Senats 1979 bis 1998 und Mitglied in etlichen Kommissionen und Ausschüssen, sowie Sprecher des fakultätsübergreifenden Forschungsschwerpunkts Verkehr an der Universität Stuttgart FOVUS 1998 (Gründung) bis 2001. Nach der Wende wirkte er als Vorsitzender der „Integrationskommission Verkehrswissenschaften“ an der Technischen Universität Dresden und Mitglied der sächsischen Hochschulentwicklungskommission. Außerhalb der Universität engagierte er sich viele Jahre in internationalen Gremien bei der UIC (Internationaler Eisenbahnverband), bei der EG und der CEMT (Europäische Verkehrsministerkonferenz) ebenso wie in Fachgremien in Deutschland: so war er u. a. langjähriger Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesverkehrsminister, des Landesverkehrsbeirats, des Beirats des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen, des Wissenschaftlichen Ausschusses für Bau- und Betriebstechnik der DB, des Flughafenbeirats, des Kuratoriums der Akademie für Technikfolgenabschätzung BW und schließlich Präsident der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft und Präsident der Europäischen Plattform der Verkehrswissenschaften EPTS. Zahlreiche Ehrungen wurden ihm zuteil: Bundesverdienstkreuz am Bande 1986, Ehrendoktor TU Dresden 1995, Ehrenmitglied der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft 2000, Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg 2002, Goldene Ehrennadel der Industrie- und Handelskammer Stuttgart 2002, Goldene Umweltschiene 2003 der Vereinigung der höheren Führungskräfte der deutschen Bahnen, Public Award der European Platform of Transport Sciences EPTS 2004, Ehrenmedaille der Universität Stettin/Universytet Szczecinski 2004, Ehrenmitglied der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft 2004, Goldene Ehrennadel mit Diamanten der Vereinigung der polnischen Verkehrsingenieure 2005. Im Jahr 2009 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste, Naturwissenschaftliche Klasse, berufen.

Besondere Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Eisenbahnwesen, Verkehrswirtschaft, Planung und Betrieb von Verkehrseinrichtungen des öffentlichen Verkehrs, Planungsmethodik und Planungsgrundlagen, betriebs- und gesamtwirtschaftliche Untersuchungen im Verkehrswesen, Investitionsrechnungen und Nutzen-Kosten-Untersuchungen, besonders zu Infrastrukturmaßnahmen im öffentlichen Verkehr, Umweltwirkungen des Verkehrs. Mit seinem Namen ist eine Vielzahl von Untersuchungen zu Projekten des öffentlichen Verkehrs verknüpft – um einige Beispiele herauszugreifen: von den Auseinandersetzungen um die Kapazitätsfragen der Flughäfen Frankfurt und München (Gutachter für Verwaltungsgerichtshof Hessen und OVG München) und die Entwicklung des Stuttgarter Flughafens, über die Grundlagenstudien zur Schallschutzverordnung (BlmSchG) und die Standardisierte Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen des ÖPNV, über viele eisenbahn- und nahverkehrskonzeptionelle Planungen innerhalb und außerhalb Deutschlands bis zum Ausbau des ÖPNV-Netzes nicht zuletzt auch im Raum Stuttgart: so zum Beispiel die Anbindung des Universitätsgeländes Vaihingen an die S-Bahn und die weitgehend autobahnparallele Trassenführung der Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke Stuttgart – Ulm (Heimerl-Trasse) mit Unterfahrung des Stuttgarter Hauptbahnhofs, die schließlich zu dem Großprojekt „Stuttgart 21“ führte.
 
 
 
  Pfingstsamstag,3. Juni 2017  
S u d e t e n d e u t s c h e r   T a g   2 0 1 7   i n   A u g s b u r g
Professor Mag. Klaus Feßmann:
Ohrenlicht - der Klang der Steine - oder - Wer ohne Schuld ist werfe den ersten Stein?
Messezentrum Augsburg

Prof. Mag. Klaus Feßmann (* 03.07.1951 in Nürtingen am Neckar) hat mütterlicherseits sudetendeutsche Wurzeln (Troppau), ist Pianist, Komponist, KlangKünstler, Autor und Pädagoge.
Er studierte an der Musikhochschule Stuttgart Schulmusik (Klavier/ Komposition), schloss mit dem Staatsexamen in Schulmusik und Germanistik (Universität Stuttgart) ab, studierte Komposition bei E. Karkoschka (geboren in Mährisch Ostrau) und Musikwissenschaft bei H.-H. Eggebrecht. Nach dem Studium wurde er Dozent für Musiktheorie an der MUHO Stuttgart, und erhielt 1997 einen Ruf als o. Universitätsprofessor an die renommierte Musikuniversität Mozarteum Salzburg.
Seine künstlerische Entwicklung ist geprägt von einer Begabung, die in den Grenzbereichen zwischen Musik, Bildender Kunst, Literatur, Bildhauerei und multimedialem Denken angesiedelt ist. Seine musikalische Sozialisation beruht auf der Klaviermusik von W. A. Mozart, die er seit dem fünften Lebensjahr spielt. Neben der klassischen Musik konzertierte und komponierte er in den Bereichen experimenteller Musik, Avantgarde, Weltmusik. Seine Vorliebe gilt der indischen Kultur.
Der erste Schwerpunkt seines künstlerischen Arbeitens liegt in der Entwicklung neuer musikalischer Notationsformen. Seine Kompositionen notierte er nicht mehr im traditionellen Notensystem, sondern er arbeitete, um Musik komplex darstellen zu können, mit mehreren Schichten über Spezialpapier und Folien, nahm Glas, Spiegel und Plexiglas hinzu, entwickelte neue Zeichen, baute Objekte, die zum Teil als kybernetische Modelle funktionieren. Es liegen etwa 800 Musikalische Graphiken vor.
Vor etwa 20 Jahren stieß er auf das Material Stein als Klangmaterial. Diese Beschäftigung wurde zum Mittelpunkt seines künstlerischen Arbeitens. Feßmann erforschte an verschiedenen Steinarten die Klangtypen, führte umfangreiche Messungen durch, um die Entwicklung der Steinklänge begründen zu können. Er spielt alleine oder im Duo, gründete das Ensemble KlangStein, spielte mit dem Bratscher H. Voss klassische Musik mit KlangSteinen ein, vor sechseinhalb Jahren erfolgte dann die Gründung des Ensembles Laetare. Es liegen verschiedene CDs vor, das Buch KlangSteine wurde bei südwest veröffentlicht, eine eigenständige Therapieform entwickelte sich und wird erfolgreich angewandt.
Aus der Arbeit mit den KlangSteinen entstand das Konzept „Kieselschule“, veröffentlicht bei Kösel. Die Kieselschule ist die einzige elementare Musik- und Kompositionsschule. Sie arbeitet mit 2 Kieselsteinen und wird vielfältig angewandt. Im Jahr 2004/05 entwickelte Feßmann das Projekt „ReSonanz&AkzepTanz“, ein pädagogisches Projekt für Schulen mit einem hohen Migrationshintergrund. Er wurde dafür im Jahr 2009 mit dem Echo- Klassik-Preis ausgezeichnet.
Neben weiteren Tätigkeiten ist besonders die Transformation von Musik in Architektur zu nennen, welche in Heidelberg-Rohrbach umgesetzt wurde und wo inzwischen 2.500 Menschen leben.
Klaus Feßmann ist seit 2012 Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste, Klasse der Künste und Kunstwissenschaften, und erhielt 2013 den Sudetendeutschen Kulturpreis für Musik.
 
 
 
  Dienstag, 25. Juli 2017, 18.30 Uhr  
R i n g v e r a n s t a l t u n g
Prof. Dr.-Ing. Dieter Fritsch
Zur Integration von Photogrammetrie, Computergraphik und Serious Gaming - Photogrammetrie 4.0
Moderation
Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Harald Schuh, Potsdam

Em. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dieter Fritsch wurde am 15. Mai 1950 in Gemünden (Westerwald) geboren. Er absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Vermessungstechniker am Vermessungs- und Katasteramt Westerburg. 1969 erlangte er die Fachhochschulreife und nahm ein Studium des Vermessungswesens an der Fachhochschule Rheinland-Pfalz und der Universität Bonn auf, das er 1977 mit Auszeichnung abschloss. Anschließend war er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Theoretische Geodäsie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn tätig. 1982 wurde er aufgrund der Dissertation „Entwurf digitaler zweidimensionaler nichtrekursiver Filter“ dort zum Dr.-Ing. promoviert; 1990 habilitierte er sich mit der Schrift „Raumbezogene Informationssysteme und digitale Geländemodelle“ an der Technischen Universität München und erhielt dort die Lehrbefugnis für das Fach Geo-Informationssysteme. Im Juni 1992 folgte er einem Ruf als o. Universitäts-Professor für Photogrammetrie und Vermessungswesen an der Universität Stuttgart. Von 1992 bis 1994 war er Vorsitzender der Studienkommission Vermessungswesen, 1994 bis 1996 Dekan der Fakultät Bauingenieur- und Vermessungswesen. Seit 1995 leitet er die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung. Von 1998 bis 2000 war er Prorektor für Lehre der Universität Stuttgart, von 2000 bis 2006 schließlich Rektor. Von 2002 bis 2004 war er außerdem Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg. Er ist Ehrenprofessor der Wuhan University, China. 2016 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste, Naturwissenschaftliche Klasse, berufen.

Inhalt
Die Photogrammetrie als Disziplin der geometrischen Auswertung von Luftbildern und Nahaufnahmen hat sich den letzten 20 Jahren grundlegend gewandelt. Hierzu haben insbesondere die Entwicklungen in den Bereichen Laser Scanning, Computer Vision, Computergraphik und Serious Gaming beigetragen. Aus diesem Grund könnte man – in Anlehnung an Industrieentwicklungen auch von Photogrammetrie 4.0 sprechen: nach der analogen (1.0) über die analytische (2.0) und die digitale (3.0) hin zur vernetzten Photogrammetrie (4.0).
Große Bildverbände werden seit den 1960er Jahren analytisch durch eine Bündelblockausgleichung ausgewertet. Darunter versteht man eine kombinierte Auswertetechnik, die auf der Basis der Bild-Objektraumbeziehung (Kollinearität) durch Einbeziehung von Kontrollpunkten im Objektraum homologe Bildpunkte in den Objektraum vorwärts einschneiden kann, bei gleichzeitiger Rekonstruktion der Lage und Orientierung der Aufnahmegeometrie. Im Bereich Computer Vision ist diese Vorgehensweise durch das sogenannte „Structure-from-Motion (SfM)“ umgesetzt worden, bei gleichzeitigem Angebot von OpenSource Software, wie z.B. VisualSfM, bundler, etc. Das Ergebnis sind dünnbesetzte Punktwolken in Objektraum.
Ein zweiter, wesentlicher Meilenstein ist die Einführung und Weiterentwicklung des Semi-Global Matching (dichte Bildzuordnung), ein Verfahren, bei dem homologe Bildelemente Pixel für Pixel in den Objektraum vorwärts eingeschnitten werden können. Daraus ergeben sich hochaufgelöste Oberflächenmodelle, die mit der Bildtextur eingefärbt werden. Mittlerweile haben die grossen IT-Anbieter wie z.B. Google, Apple und Microsoft diese Entwicklungen aufgegriffen und vermarkten diese Oberflächenmodelle als 3D-Stadtmodelle – es sind jedoch immer noch „dumme“ Punktwolken. Am Institut für Photogrammetrie wurde in den Jahren 2010-2013 eine eigene Software SURE zur Erzeugung von dichten Punktwolken entwickelt, die seit 2014 durch das Start-up nFrames, Stuttgart erfolgreich vermarktet wird (s. Bild). Auch wenn die eingefärbten Punktwolken sehr beeindruckend sind, müssen diese in Virtual Reality 3D Modelle der Computergraphik überführt werden.

Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Harald Schuh wurde am 27. Februar 1956 in Heidelberg geboren und studierte Geodäsie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, wo er 1986 aufgrund der Dissertation  „VLBI for the determination of station displacements and Earth rotation“ zum Dr.-Ing. promoviert wurde. Nach Tätigkeiten als Juniorprofessor in Bonn, am Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt und am Deutschen Geodätischen Forschungsinstitut, einer Einrichtung der Technischen Universität München, folgte er im Jahr 2000 einem Ruf als Universitätsprofessor für Höhere Geodäsie an die Technischen Universität Wien. 2012 wechselte er an die Technische Universität Berlin auf eine Professur für Satellitengeodäsie, verbunden mit der Leitung der Sektion 1.1 „GPS/Galileo-Erdbeobachtung” des GeoForschungszentrums Potsdam. 2006 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste, Naturwissenschaftliche Klasse, berufen.
in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verein für Vermessungswesen - Bayern.
 
 
  Dienstag, 26. September 2017, 18.30 Uhr  
R i n g v e r a n s t a l t u n g
Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Wilhelm Schaller
Tschechische und Deutsche Universität in Prag - ein europäischer Modellfall
Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Helmut Wilhelm Schaller wurde am 16. April 1940 in Bayreuth geboren. Er studierte slawische Philologie, Philosophie, osteuropäische Geschichte und Balkanphilologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1965 wurde er in München mit der Dissertation Die Wortstellung im Russischen zum Dr.phil. promoviert, 1972 habilitierte er sich mit der Schrift Das Prädikatsnomen im Russischen. Danach war er zunächst Privatdozent an der Universität München, von 1983 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2005 war er Universitätsprofessor für slavische Sprachwissenschaft und Balkanphilologie an der Philipps-Universität Marburg. In Marburg war er von 1984 bis 2005 auch Leiter der Zweigstelle der Südosteuropa-Gesellschaft. Von 1999 bis 2005 leitete er das DFG-Projekt zu einem „Kleinen Balkansprachatlas“. Er ist Mitglied der Kommissionen für grammatische Struktur der slawischen Sprachen und Geschichte der Slawistik beim Internationalen Slawistenkomitee, seit 1993 Vorsitzender der Internationalen Kommission für Balkanlinguistik und seit 1996 Präsident der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft zur Förderung der Beziehungen zwischen Deutschland und Bulgarien e.V. Im Jahr 1990 erhielt er den bulgarischen Orden Kyrillos und Methodios I. Klasse und 2003 den Ehrendoktor der Sveti-Kliment-Ohridski-Universität in Sofia (Bulgarien).
Sein wissenschaftliches Werk deckt ein sehr weites Spektrum an Themen ab. Besonders hervorzuheben sind folgende zentrale Beiträge: substantielle Arbeiten zur Balkanphilologie - seine weit rezipierte Einführung in die Balkanphilologie aus dem Jahre 1975 gilt als Meilenstein des Fachs -, Beiträge zur Bulgaristik, Turzismenforschung sowie zum Balkansprachatlas, umfangreiche Bibliographien hat er zur Slavistik und Balkanologie erstellt - eine Dienstleistung für die Forschergemeinschaft -, Geschichte der Slavistik, sowohl überblicksarbeiten vorgelegt als auch Leben und Wirken von Einzelforschern wie zum Beispiel dem berühmten Aspektologen Koschmieder, und Forschungen zum Altrussischen und Altkirchenslavischen. Gleichzeitig bemüht er sich stets um aktuelle Fragen der Sprachenpolitik in der Slavia.
2015 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste, Geisteswissenschaftliche Klasse, berufen.

Inhalt
Die 1348 von Karl IV. gegründete und nach ihm benannte Universität in Prag war die erste und zunächst auch einzige Universität des römisch-deutschen Reiches. Vor 1409, dem Jahr des Auszugs von Studenten und Professoren nach Leipzig infolge tiefgreifender Konflikte waren dort überwiegend Deutsche und nur wenige Tschechen vertreten. Mit dem 17. Jahrhundert wurde das Deutsche mehr und mehr zur Lehr- und Wissenschaftssprache, zugleich gefolgt von Latein. Erst im Zuge der tschechischen Nationalbewegung kam es 1848 zur Einführung des Tschechischen im Universitätsbereich.
Die 1882/83 erfolgte Teilung in eine Tschechische und eine Deutsche Universität kann trotz Spannungen und Auseinandersetzungen als ein Modellfall für eine über die jeweilige Nation hinausgehende europäische Wissenschaftskooperation gesehen werden. Nicht nur die Universitätsklinik, mehrere wissenschaftliche Institute und der Botanische Garten waren beiden Universitäten weiterhin gemeinsam, sondern auch eine ganze Reihe von Fachgebieten wurden von beiden Universitäten vertreten, so die Slawische Philologie, die mit dem Bohemisten Jan Gebauer an der Tschechischen Universität, einem Anhänger der Leipziger Junggrammatischen Schule, mit den Slawisten Franz Spina und Gerhard Gesemann an der Deutschen Universität zu führenden wissenschaftlichen Zentren wurden.
Die Teilung der Universität Prag wurde 1939 durch die Neugründung als einer „Reichsuniversität“ beendet, die Tradition der Deutschen Universität fand mit dem Ausgang des Zweiten Weltkrieges ihr Ende.
in Zusammenarbeit mit dem Institut für Slavische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München
 
 
  Freitag, 20. Oktober 2017, 14.00 Uhr c.t.  
nicht öffentlich
Klassensitzungen

Sitzung der Geisteswissenschaftlichen Klasse
Sitzung der Naturwissenschaftlichen Klasse
Sitzung der Klasse der Künste und Kunstwissenschaften

Wegen des Umbaus des Sudetendeutschen Hauses und der Errichtung des Sudetendeutschen Museums finden die Klassensitzungen voraussichtlich im Haus des Deutschen Ostens (Am Lilienberg 5, 81669 München-Au) statt.

 
 
 
  Freitag, 20. Oktober 2017, 19.00 Uhr c.t.  
 
Öffentliche Festveranstaltung 2017

Programm
 
Empfang ab 18:30 Uhr

19 hct

Begrüßung und Jahresbericht
des Präsidenten der Akademie

Festvortrag
Ursula Haas, München
ordentliches Mitglied der Klasse der Künste und Kunstwissenschaften:
LIBRETTO, (UN)GEHORSAME TOCHTER DER MUSIK
Blick in die Geschichte, Blick in die eigene Werkstatt


Verleihung des Adolf-Klima-Preises 2017

Die Schriftstellerin und Librettistin Ursula Haas wurde in Aussig geboren und wuchs in Düsseldorf und Bonn auf, wo sie Germanistik, Geschichte und Pädagogik studierte. Seit der Referendarzeit in München lebt sie hier nun als Schriftstellerin und Librettistin. Sie arbeitet in den Genres Lyrik, Erzählung, Roman, Theaterstück, Essay und Libretto für Oper und Kunstlied. Im Bereich LYRIK, als die Wurzel ihrer Literatur, erschien 1993 im A1 Verlag, München „Wir schlafen auf dem Mund, Gedichte über die Liebe“, 2008 als Handdruck, Nora Presse, Düsseldorf ihre Ghasele „Itimad, Freuden und Klagen“ und 2009 im Verlag Michaelsbund, München „Ich kröne dich mit Schnee, Gedichte und Ghasele“; für diesen Band bekam sie den Nikolaus-Lenau-Preis. 2016 wurde der Kunst-Wandkalender 2017 „Keine Worte ohne Bilder“ mit Gedichten und Bildern von B. Toniolo bei Kuhn-Druck/ Schweiz herausgegeben. 2017 werden bei Bodoni „Wortfisch im grünen Aquarium“ neue Gedichte und Poesien erscheinen. Ursula Haas erhielt Preise und zahlreiche Literaturstipendien wie das Literaturstipendium der Landeshauptstadt München (1993), der Hansestadt Hamburg, des Brechthauses Svendborg, der Thyll Dürr Stiftung. Als PROSA erschien bei Limes, München 1984 der Erzählband „Abschiedsgeschichten“. Drei Jahre später folgte dort der Roman „Freispruch für Medea“ (1991 als TB Ullstein), der der Autorin den Durchbruch brachte. Sie ist die erste weibliche Autorin, die sich des Medeathemas annahm. 2009 erschien der Roman „Drei Frauen“ über drei Künstlerinnen im Kyrene-Verlag, Wien. 2014 folgten die Geschichten zu „Lust und Brust“,„Busenfreundinnen“ im A1 Verlag, München. Alle ihre Theaterstücke wurden in der Schweiz aufgeführt, zuletzt „Tell und Wagner“ beim Selisberg-Rütli-Festival, 2013. Ihre Arbeit als LIBRETTISTIN wurde durch den Auftrag des Komponisten Rolf Liebermann angestoßen und gefördert, der ein Libretto für seine geplante Medea-Komposition suchte und die Haassche Medea begeistert gelesen hatte. So entstand das gemeinsame Konzert „Freispruch für Medea“ für großes Orchester, Solosopran und großen Frauenchor, Uraufführung Musikhalle Hamburg 1993, Aufführungen an Orten wie: Düsseldorf, Zürich, Paris. Zwei Fassungen einer Medea-Oper folgten in der Zusammenarbeit, Uraufführung Staatsoper Hamburg , 1995, 2aktig, 3- aktig in Bern und 2002 in der Opéra Bastille, Paris. Librettos schrieb Haas auch für viele verschiedene zeitgenössische Komponisten, wie Paul Engel, Adriana Hölszky, Karola Obermüller und Widmar Hader. Es entstanden Kammeropern und Kunstlieder wie zum Beispiel „Getäuscht hat sich der Albatros“ (Paul Engel), Uraufführung mit dem Wiener Klaviertrio und dem Bariton Martin Bruns im Gasteig 2005. MUSIKBELEITENDE TEXTE zu konzertanten Opernaufführungen begannen mit einem Auftrag des Münchner Kammerorchesters (Dirigent Christoph Poppen) und Dietrich Fischer-Dieskau. In dem Text begleitet und kommentiert Bassa Selim (Fidi) das Operngeschehen im Konzert im Prinzregententheater (1999). Aufführungen mit Bruno Ganz als Bassa Selim folgten in Luzern, Amsterdam. Düsseldorf und Paris ebenso. Juni 2016 sprach Ursula Haas ihren musikbegleitenden Text zur konzertanten Oper „Orpheus“ von Christoph Willibald Gluck im Bürgerhaus Erding selbst.
Neben ihrer künstlerischen Arbeit unterrichtet Ursula Haas literarisches Schreiben an verschiedenen Orten und coacht Autoren. Sie ist Mitglied des VS, der Gedok, der Künstlergilde Esslingen. 2006 wurde sie zum ordentlichen Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste, Klasse der Künste und Kunstwissenschaften, berufen.


 
 
 
  Samstag, 21. Oktober 2017, 9.30 Uhr  
nicht öffentlich
Plenum

Die Tagesordnung wird satzungsgemäß drei Wochen vor der Plenarversammlung den ordentlichen Mitgliedern der Akademie und den Mitgliedern des Kuratoriums zugestellt.
Die Sitzung kann voraussichtlich noch im Adalbert-Stifter-Saal stattfindeen.

 
 
 
  Dienstag, 28. November 2017, 18.30 Uhr  
R i n g v e r a n s t a l t u n g
Professor Mag. Klaus Feßmann:
Tranformation von Musik in Architektur
Prof. Mag. Klaus Feßmann (* 03.07.1951 in Nürtingen am Neckar) hat mütterlicherseits sudetendeutsche Wurzeln (Troppau), ist Pianist, Komponist, KlangKünstler, Autor und Pädagoge.
Er studierte an der Musikhochschule Stuttgart Schulmusik (Klavier/ Komposition), schloss mit dem Staatsexamen in Schulmusik und Germanistik (Universität Stuttgart) ab, studierte Komposition bei E. Karkoschka (geboren in Mährisch Ostrau) und Musikwissenschaft bei H.-H. Eggebrecht. Nach dem Studium wurde er Dozent für Musiktheorie an der MUHO Stuttgart, und erhielt 1997 einen Ruf als o. Universitätsprofessor an die renommierte Musikuniversität Mozarteum Salzburg.
Seine künstlerische Entwicklung ist geprägt von einer Begabung, die in den Grenzbereichen zwischen Musik, Bildender Kunst, Literatur, Bildhauerei und multimedialem Denken angesiedelt ist. Seine musikalische Sozialisation beruht auf der Klaviermusik von W. A. Mozart, die er seit dem fünften Lebensjahr spielt. Neben der klassischen Musik konzertierte und komponierte er in den Bereichen experimenteller Musik, Avantgarde, Weltmusik. Seine Vorliebe gilt der indischen Kultur.
Der erste Schwerpunkt seines künstlerischen Arbeitens liegt in der Entwicklung neuer musikalischer Notationsformen. Seine Kompositionen notierte er nicht mehr im raditionellen Notensystem, sondern er arbeitete, um Musik komplex darstellen zu können, mit mehreren Schichten über Spezialpapier und Folien, nahm Glas, Spiegel und Plexiglas hinzu, entwickelte neue Zeichen, baute Objekte, die zum Teil als kybernetische Modelle funktionieren. Es liegen etwa 800 Musikalische Graphiken vor.
Vor etwa 20 Jahren stieß er auf das Material Stein als Klangmaterial. Diese Beschäftigung wurde zum Mittelpunkt seines künstlerischen Arbeitens. Feßmann erforschte an verschiedenen Steinarten die Klangtypen, führte umfangreiche Messungen durch, um die Entwicklung der Steinklänge begründen zu können. Er spielt alleine oder im Duo, gründete das Ensemble KlangStein, spielte mit dem Bratscher H. Voss klassische Musik mit KlangSteinen ein, vor sechseinhalb Jahren erfolgte dann die Gründung des Ensembles Laetare. Es liegen verschiedene CDs vor, das Buch KlangSteine wurde bei südwest veröffentlicht, eine eigenständige Therapieform entwickelte sich und wird erfolgreich angewandt.
Aus der Arbeit mit den KlangSteinen entstand das Konzept „Kieselschule“, veröffentlicht bei Kösel. Die Kieselschule ist die einzige elementare Musik- und Kompositionsschule. Sie arbeitet mit 2 Kieselsteinen und wird vielfältig angewandt. Im Jahr 2004/05 entwickelte Fessmann das Projekt „ReSonanz&AkzepTanz“, ein pädagogisches Projekt für Schulen mit einem hohen Migrationshintergrund. Er wurde dafür im Jahr 2009 mit dem Echo- Klassik-Preis ausgezeichnet.
Neben weiteren Tätigkeiten ist besonders die Transformation von Musik in Architektur zu nennen, welche in Heidelberg-Rohrbach umgesetzt wurde und wo inzwischen 2.500 Menschen leben.
Klaus Feßmann ist seit 2012 Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste, Klasse der Künste und Kunstwissenschaften, und erhielt 2013 den Sudetendeutschen Kulturpreis für Musik.
 

 

Texte zu vergangenen Veranstaltungen

Widmar Hader: Cantus traductus

Prof. Barbara Probst-Polášek: Die Gitarre und ihre Verwandten mit ihrer Musik

Prof. Dr. Heinrich F. K. Männl: Sterbehilfe aus ärztlicher Sicht

Dr. Helga Unger: Beginen gestern und heute – Ein Lebensmodell mittelalterlicher Frauen und Wohnformen heutiger Frauen

Prof. em. Dr. rer.nat. Dr. h.c. mult. Herwig Schopper: Wissenschaft und Völkerverständigung - am Beispiel von CERN und SESAME

Prof. em. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Walter Wunderlich: Vom Pantheon zum Olympiadach - Statik im Wandel der Zeiten
veröffentlicht in Forschungsbeiträge der Naturwissenschaftlichen Klasse, Schriften der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste 31, Seiten 313-336.

Prof. Dr. Stefan Weinfurter: Herrschen durch Gnade - Die Autorität des Königs im frühen 11. Jahrhundert

Widmar Hader: nomoi Präsentation bei der Vasilopitta-Feier 2010

Prof. Dr. Konstantinos Nikolakopoulos: Einführung in die Person des Hl. Basileios des Großen

Prof. Dr. Ernst Erich Metzner: Neue überlegungen zum Namen und zur Herkunft der ,Baiernۥ und ,Mährerۥ

Prof. Dr. Hubert Irsigler: Exilserfahrung. Existenzielle Herausforderung und Wege ihrer Bewältigung im biblischen Israel

Prof. Dr. Ludwig J. Weigert: Der Karlsbader Sprudelstein
veröffentlicht in SUDETENLAND, 53. Jahrgang (2011), Heft 1, Seiten 69-85.

Prof. PhDr. František Mezihorák, CSc., Dr. h.c.,: Gedankenstereotypen, Mythen und Vorurteile in den Beziehungen der mitteleuropäischen Nationen
Vortrag im Rahmen der Festveranstaltung 2011 der Akademie.

Prof. Dr. Heinrich Rubner: Die Sudetenlärche seit der Renaissance – ein Beitrag zur Böhmischen Forstgeschichte, Einführung von Ministerialdirigent a. D. Reinhold Erlbeck und Bilder zum Vortrag.

Prof. Dr. Dr. h. c. Winfried Böhm: Jean-Jacques Rousseau oder: Die Wasserscheide der abendländischen Pädagogik
erscheint in: Forschungsbeiträge der Geisteswissenschaftlichen Klasse, Schriften der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste, Band 32, Seiten 117-128.

Buchpräsentation: Reichenberg und seine jüdischen Bürger.

Prof. Dr. Nicolas Z. Szafowal: Ukrainische Freie Universität: Die Prager Periode - Deutsche Elemente in ihrem akademischen Wirken.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Friedrich Stelzner: Die Macht und Ohnmacht des Schweigens.
Festvortag bei der Öffentlichen Jahresveranstaltung am 19. Oktober 2012

Prof. Dr. Hans Michael Körner: Museum und Ausstellung: zwei Vermittlungsinstanzen im Spannungsfeld von Geschichte und Politik.
Ringveranstaltung am 27. September 2016